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Mitgliedertreffen in Trabitz am 16.07.2025

Trabitz. (bjp) Nicht jede „Schusseligkeit“, nicht jedes Vergessen von Namen oder Zahlen ist ein Grund zu Furcht vor drohender Demenz: Erst wenn Vergesslichkeit, Fahrigkeit, Orientierungsprobleme und Wortfindungsstörungen das Alltagsleben empfindlich beeinträchtigten und derart ernste geistige „Abbauerscheinungen“ länger als sechs Monate andauerten, müsse man davonausgehen, dass eine Erkrankung vorliege, betonte Dr. Klaus Gebel in seinem Vortrag über „Dementielle Krankheiten“, zu dem die Solidar- und Selbsthilfegemeinschaft „Generationen Hand in Hand“ (GeHiH) in die Trabitzer „Alte Säge“ eingeladen hatte.

Mit rund 140 Besuchern war die Halle voll besetzt: ein Zeichen für das Interesse, auf das das Thema in der Bevölkerung stößt. Nicht zu Unrecht, gab der Sulzbach-Rosenberger Neurologe zu verstehen: Demenz sei ein hauptsächlich mit hohem Alter verknüpftes Krankheitsbild, weshalb angesichts steigender Lebenserwartung immer mehr Menschen damit rechnen müssten, irgendwann zu erkranken – „jeder kann betroffen sein, wenn er nur alt genug wird.“ Die häufigste Form sei die nach ihrem Entdecker Alois Alzheimer aus Marktbreit benannte Alzheimer-Krankheit, alles in allem seien in Deutschland zurzeit etwa 1,7Millionen Menschen von dementiellen Krankheiten betroffen.

Diese würden meist durch die Zerstörung vom Gehirnzellen infolge Beeinträchtigungen des Eiweißstoffwechsels ausgelöst, erklärte der Referent. In geringerem Maße spielten Durchblutungsstörungen eine Rolle. Typisch sei die fortschreitende Auslöschung des Kurzzeitgedächtnisses, wohingegen das Langzeitgedächtnis oft lange intakt bleibe: „Je länger man dement ist, umso mehr lebt man in der Vergangenheit. “Gesunde Ernährung, die nicht auf „tierische ungesättigte Fettsäuren“ etwa aus Meeresfisch verzichte, sowie sportliche, geistige und soziale Aktivität, Stressreduktion und ausreichend Schlaf verringerten wirksam das Risiko eines Krankheitsausbruchs, medikamentöse Therapien zielten gegenwärtig vor allem auf Symptomlinderung ab.

„Man sollte dreimal pro Woche etwas tun, wobei man schwitzt“, riet Klaus Gebel den überraschten Zuhörern. Auch die „anregende Umgebung“ des Stammtischs oder einer quirligen Enkelkinderschar seien der Demenzvorbeugung dienlich. Nachteilig könne sich ein Übermaß an hochverarbeiteten Milch- und Weißmehlprodukten auswirken, auch Getränke aus Plastikflaschen, aus denen sich Mikroplastik lösen könne, würden als Risikofaktoren beargwöhnt. Für die Zukunft sei damit zu rechnen, dass Demenz mit Hilfe von Bluttests einfacher und verlässlicher diagnostiziert werden könnte, auch die Entwicklung medikamentöser Therapien werde Fortschritte machen.

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800 Mitglieder stark

Im Juni haben wir ein bedeutendes Ereignis gefeiert: Unsere Selbsthilfegemeinschaft ist nun auf 800 Mitglieder angewachsen. Dieser Meilenstein zeigt, wie stark unsere Gemeinschaft wächst und wie wichtig unsere Arbeit für die Menschen ist.

Marion Debnar aus der Gemeinde Trabitz bereichert ab sofort unsere Selbsthilfegemeinschaft. Sie möchte im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv unterstützen und trägt somit dazu bei, unsere Gemeinschaft noch stärker zu machen.

Wir sind dankbar für das Engagement aller Mitglieder und freuen uns, weitere hilfsbereite Bürger und Bürgerinnen in unserem Verein begrüßen zu dürfen.

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Unsere Jahreshauptversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft

Die Anzahl der von der Gemeinschaft „Generationen Hand in Hand“ vermittelten Hilfen hat sich seit 2020 um circa 450 Prozent erhöht. „GeHiH“ hat sich zu einer zunehmend rege in Anspruch genommenen Selbsthilfe-Gemeinschaft entwickelt.
Die Jahreshauptversammlung in der Aula der Markus-Gottwalt-Schule bestätigte die Vorstandschaft um Karl Lorenz in ihren Ämtern. Wie sehr der Leitgedanke „Wir wollen, dass Sie länger zu Hause bleiben können“ das Altagsgeschehen der am 18.11.2015 gegründeten Gemeinschaft bestimmt, offenbarten die vorgetragenen Berichte. Lorenz ging neben den Mitgliedertreffen in Speinshart, Kirchenthumbach und Grafenwöhr mit anspruchsvollen Inhalten auf die neue und sehr gelungene Homepage ein, stellte „unsere hervorragende Bürokraft Anett Vogel“ vor und dankte kleinen und großen Spendern. Der Mitgliederentwicklung widmete sich Joachim Sertl, sprach für die Jahre 2023 und 2024 von jeweils mehr als 100 Neuaufnahmen, 806 Mitgliedern und von 1 110 und 1 342 vermittelten Hilfen in 3 358 abgeleisteten Stunden. Der Koordinator sah darin ein Zeichen für die Berechtigung von GeHiH und bat die Helfer kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie einmal nicht einsetzbar sind. Elisabeth Gottsche ging auf die besonderen Bedingungen haushaltsnaher Dienstleistungen und Abrechnungen bei der Pflegekasse ein und berichtete von der Info-Aktion „Zuhause daheim“ im alten Vermessungsamt und von acht Fachtagungen auch mit psychosozialen, versorgungsrechtlichen und Inhalten zu neurologischen Krankheitsbildern. Überaus unterhaltsam war die Videopräsentation der Koordinatorin zu den Mitgliedertreffen. In ihrem Kassenbericht räumte Brigitte Brüchner Zuschüssen und Spenden einen hohen Stellenwert ein.
Bei den Neuwahlen wurden Karl Lorenz (Vorsitzender), Dieter Klein (2. Vorsitzender), Brigitte Brüchner (Kassiererin) und Heribert Lassner (Schriftführer) in ihren Ämtern bestätigt. Die Kasse prüfen Heidi Riedl und Manfred Schaller. Als Gründungsmitglied war 2. Bürgermeister Udo Müller stolz auf die Aktivitäten der Gemeinschaft und bedauerte: „Viele wissen gar nicht, dass es den Verein gibt!“ Hob Sertl den Stellenwert von GeHiH auch außerhalb der Kommunen im westlichen Landkreis hervor, ging es Lorenz „nicht um Zahlen, sondern ums Helfen“.

von Walther Hermann

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Eschenbacher Gewerbeverein e.V. fördert gemeinnützige Projekte

Der Eschenbacher Gewerbeverein e.V. hat durch verschiedene Veranstaltungen und Märkte in den zurückliegenden Jahren nicht nur die Gewerbetreibenden unterstützt, sondern auch einige Einnahmen damit erzielt.

Am 11. März wurden diese Gelder nun an mehrere gemeinnützige Vereine gespendet.

Wir freuen uns sehr, das auch die Arbeit unseres Vereins durch eine Spende unterstützt wird.

Herzlichen Dank!

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Herzlichen Dank

Ein herzliches Dankeschön
geht wieder an unsere Mitglieder
Sylvia Frankl und Mirco Schermer.

Beide organisieren schon seit mehreren Jahren
Spendenaktionen für soziale Zwecke im Internet.

Im Dezember 2024 überreichten Sie aus dieser Aktion an unseren Verein eine Spende über 450,00€

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Mitgliederversammlung Grafenwöhr 27.11.2024

Bei unserem letzten Mitgliedertreffen am Mittwoch, 27. November in der Grafenwöhrer Stadthalle, informierte Polizeihauptmeister Paul Zawal von der Polizeiinspektion Eschenbach über Neuerungen in der Verkehrsführung, Besonderheiten bei der Nutzung von Pedelecs und vermittelte Wissen zur Vermeidung von Verkehrsunfällen mit Senioren.

Außerdem erwartete die Besucher ein gut bestücktes Kaffee- und Kuchenbuffet.

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